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Gefühltes Drängen innen -
Wird zum Sehnen.
Sehnsucht ist blind,
Und ohne Orientierung,
Aber bereits nach außen gerichtet.

Ich sehne mich
Nach etwas bestimmtem,
Das mich nicht loslässt.
Es ist schön.
Und grenzenlos.
Und wild.
Und frei.

Mein Sehnen wird zum Suchen,
Mein Suchen wird zum Trieb.

Und dann…
Hab ich meinen Verstand,
Der mich
Bewusst " ihn führen“ lässt.

Bewusst geführter Trieb -
Das ist die Leidenschaft!
Und die,
Kann nicht gesättigt werden.

Satt wird nur das Tier...
Ihm fehlt der Verstand.

Wir besitzen einen "oponierfähigen" Daumen! Was für ein Glück wir haben! Ein klares Merkmal, welches uns vom Tier unterscheidet. Der g'scheiteste Aff' kann nicht greifen, was er braucht, schon gar nicht nach einer passenden Theorie...der Arme!
Wir Menschen hingegen brauchen dazu- noch nicht mal - ein besonders gut entwickeltes Gehirn! Ist doch was?

Mit all dem Deutungswissen im Kopf bildet der gelernte Österreicher (Mitteleuropäer?) jedoch längst keinerlei politische Theorien mehr. Er weiß alles schon.
Und die Frage der Political correctness bei seiner Entscheidung? Wer braucht das heutzutage noch? Samma ned alle "a bisserl g'scheiter worden", im Sinne einer notwendigen "rechten Annäherung"?

Das Selbstverständnis ist der Feind der Refexion, und unser ganz besonderer Freund, unser "geerbter Lebensmensch" - wozu also nachdenken?
Mit so einem Freund geht man gerne auf ein Achterl, auch in den intellektuellen Kreisen.
Das Wahlergebnis gibt uns recht, nicht wahr?

Notgedrungen
Von den Gedanken an seinen Rand gedrängt
Überwinde ich den Abgrund
Und trete durch das dunkle Tor.
Wieder verschlägt es mir den Atem,
Stehe ich staunend vor mir selbst,
Sehe, was nicht für mich bestimmt,
Höre ihr grelles Lachen,
Ihr böses, geiles Flüstern.

Ich ignoriere sie, und wenn sie mir
Zu nahe kommen,
Bring ich sie um,
Bevor sie zu mir sprechen,
Sie tun mir nicht mehr weh,
Damals hab ich sie wohl gefürchtet.
Es ist vorbei,
Ich lach', wenn sie zerplatzen - vor lauter Wut,
Weil sie mir
Keine Angst mehr machen können.
Bin froh,
Dass ich erneut den Weg gewagt,
Und dann...

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... schnell einen Schritt,
Hinaus auf die Terrasse.
Der Blick aufs Meer,
Unerschöpflich sein tröstend Blau.

Voll Kraft kehr ich zurück,
Und nehm mir meinen Platz in ihren Herzen.
Die Fenster aufgerissen,
Unnötiger Ballast schmückt dann bald
Die nächtliche Idylle.

Unter den Sternen des Südens
Ist es inzwischen tiefe Nacht
In mir jedoch,
Herrscht helles Gleißen.

Als bekennender Neurotiker stecke ich in der schmerzhaften Klemme des Nichtwissens. Ist echt ungut, den Grund für das dauernde Jucken weiterhin nicht zu kennen, nachdem man der Meinung ist, schon alle Gelsen im Zimmer erschlagen zu haben. Die Psycho-Gelsen sind aber extrem hartnäckig, einmal mit ihrem Gift infiziert, taucht der juckende Dibbel in unregelmäßigen Abständen immer wieder auf. Es nutzt gar nix, im Zimmer zu bleiben. Am besten raus ins Leben und eine gute Kratzbürste besorgen.
Dabei dem Sammelzwang zu erliegen, ist anstrengend und gefährlich - besonders -wenn man wie ich, einen Faible für Kratzbürsten spezieller Prägung hat, deren Borsten besonders "schräg" angeordnet sein müssen. So erreicht man nach jedem Kratzen wohl einen Zustand der Neurosenbalance, weg ist das Jucken deshalb noch lange nicht.

Und ewig diesselbe Frage: Ziel erreicht? Vermeintlich richtige Bürste geortet? Fixierung ansteuern?
Genug gebürstet fürs Erste!

Meine Emotionalität,
Damit verbundene Gefühlsausbrüche
Meine Leidenschaft
Mein Hang zur Theatralik
(Vergesst Liz Taylor und Richard Burton)
Meine Sinnlichkeit (die freie Form)
Meine Tränen
Mein Hang zur Übertreibung
Meine Ambivalenz (Libido-Thanatos & Co)
Meine Lebensgeschichte
Meine Dualität,
Mein Vorliebe für Lederjacken
Meine billigen, stets kaputten Brieftaschen
Mein Hang zu kostbaren Weinen
Meine Vergesslichkeit
Mein Hang zu drastischen Formulierungen
Meine Gier bei sinnlichen Genüssen (die besitzen wollende Form)
Meine Ungeduld

Wie viele Facetten ein „Ja“ hat. Es fließt aus ihr und sinkt in dein weit offenes Herz. Es beginnt mit dem Verruchten-Ja, dem folgt das Stakkato-Ja der heißen Innigkeit, geht über in ein Guturales-Ja und verwandelt sich schließlich ins Gehauchte-Ja.
Das Ja des Zorns, das Ja der Liebe. Das Hochzeitliche-Ja, das Trennungs–Ja. Das Zögerliche, das Verspiele-Ja.
Und im Moment des größten Glücks, der oft einhergeht mit dem Moment des größten Schmerzes, ist es ein Kinder-Ja, das aus dir spricht.
Ich hab es verstanden. Das erste Mal glaub ich.
Es ist mein Ja, mein Ja zu meinem Leben.

Siedend heiß deine Gedanken,
Doch sie verbrennen nicht,
Füllen die Leere, die in dir herrschte,
Mit besänftigender Wärme.

Jede deiner Zeilen
Plötzlich Vollmond beschienen,
Sie brechen aus dir,
Verschlingen Papier,
Geformt sind Satzgebilde
Von heller Kraft.
Verschwunden ist der Schmutz des Schmerzes.
Dein Herz neu ausgemalt,
In hellen frischen Farben.

Erwartungsvolle Freude
Erstickt die Wut
Und lässt dich
Sphinxisch lächeln.

Der Boden wieder da,
Gräbst du die Füße -
Tief in seine Erde.
Sie nimmt dich auf.
Als hättest du ihn nie verloren.

Ein Flirren im Kopf
Mein Herz will bersten.
Leicht – beschwingt.
Dur, nicht Moll.
Euphorie - hormongesteuert?
Mag sein, was soll’s.

Das was ich will?
Ja! Jetzt und hier!
Endlich bin ich wieder da,
Bereit völlig darin aufzugehen.
Kein Nachdenken, kein Zweifel,
Kein Zurückschauen.

Durchdringen lassen,
Irre sein vor Glück
Ich spür mich -
Wie kaum jemals zuvor.
Will immer mehr davon.
Ein Rausch, bekannt und heiß ersehnt.

Das Glück,
Es ist zu mir zurückgekehrt.
Doch diesmal tracht’ ich nicht danach
Es krampfhaft festzuhalten.

Nur Sternenlicht.
Die Tropfen Ihres Schweißes im Sand
Führen dich zu Ihr.
Seine duftige Würze lässt dich erzittern.
So, wie Sie jetzt zittert - unter deinem Schweiß.
Nackt und verwundbar.
Offen und empfangend.
Tief und heftig.
Die Muskeln beben.
Die Sinne spielen verrückt.

TraisenWeb
Es war TOLL!
Ein herrliches Campinggelände, im Klappstuhl in der Traisen sitzen und Blödsinn machen, quatschen, am Abend Chemical Brothers, Fettes Brot, Lenny Kravitz...
Tausende junge Menschen friedlich zusammen bei guter Musik.
Ich hab den Altersschnitt beträchtlich gehoben, war dennoch ein willkommenes Mitglied dieser fröhlichen, feiernden Menge. Hab jede Minute genossen und warte auf NUKE 2009!
ChBrothWEB

Helfen zum Beruf gemacht – gut ausgedacht!
Und anfangs mit Bedacht gemacht.
Später davon fast umgebracht.

Das Gefühl, du schaffst es nicht.
Tust du dennoch deine Pflicht.
Schuldgefühl, das Schlüsselwort.
Zwingt dich zum seelischen Abort.

Langsam gehst du zugrund dabei.
Elende Selbstzerfleischerei!
Es ist der Anderen Problem.
Und das, des killenden System.

Befrei dich schnell
Solang’s so steht.
Und zeig den anderen - wie’s geht!

Der Taube
Den blöden Hals umdrehen.
Stellvertretend!
Oder zumindest
Die Schwanzfedern ausreissen.
Stellvertretend!
Oder zumindest
Würgen, das blöde Vieh.
Stellvertretend!
Oder zumindest
Ein paar Brustfedern auszupfen.
Stellvertretend!
Oder...
Die Brustfedern sind sooo weich...
Der Hals ist sooo zart...
Die Schwanzfedern sooo prächtig... :-)
Und- ich seh mich...
Ihren Hals kraulen...
Ihre Brustfedern streicheln...
Ihre Schwanzfedern entlanggleiten...
Und..
Zu guter Letzt...
Ihr Köpfchen küssen...
Ätsch!
Wieder ein Stückchen Zorn dahin!

Seine Kraft ist unerschöpflich,
Seine Würde unvergänglich.
Er ist stumm.
Die Bäume sind ihm Untertan.
Ihre Blätter,
Verleihen ihm seine Stimme.

Manchmal zornig,
Selten unerbittlich,
bricht er,
Ihre Stämme und Äste.

Meist sanft,
Wiegen sie sich,
In seinem Rhythmus.
Er streichelt sie,
Denn er liebt sie.

Zentrifugalkraft wirkt,
Wenn ich ihm zuhöre.
Er schleudert Schlechtes,
Aus meinem Kopf,
Vertreibt Schatten,
Füllt ihn,
Mit feuchter kühler Frische.

Locker zerlegt er meine Ängste,
Schenkt bewegte Geborgenheit,
Zeigt mir, dass ich nicht kraftlos bin.
Er erhebt mich,
Pflegt meine Wunden,
Mit seinem Odem.

Er weht nicht immer.
Und manchmal höre ich ihn einfach nicht.
Aber er ist da,
Wenn ich ihn wirklich brauche.

Flimmern!
Die Fingerkuppen tupfen Nass.
Sammeln im Mundwinkel.
Dann am Kinn.
Salzig!

Nicht in den Kopf.
Verbrannt.
Höllisch verbrannt!
Match entschieden.

Verborgen in seidiger Mattigkeit:
Schmerz und Sexus
Verstand? Diesmal nicht.
Nur vage Gewissheit.

Ein einsames Spiel
Voll trauriger Spieler.
Über Lust
Verloren.

 

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