Du denkst dir: “Sag es mir bitte an einem sonnigen Tag. Denk dir ein paar schöne Schnörkel aus, die es leichter machen, dämpfe das Licht und sorge für gute Musik. Vergiss den Rotwein und mach uns einen guten Tee, die Wärme, die er erzeugt, wird helfen.“
Noch liegst du mit –hinter dem Kopf verschränkten Armen - im Bett, heftest deine Augen bewusst an die Bilder an der Wand, um zu sehen, ob sie immer noch den Reiz auslösen. Du riechst die warmen Holzbretter am Balkon und die Tomatenpflanze, die nach Wasser lechzt. Es beruhigt dich, dass deine Sinne funktionieren. Du hast nicht mehr das Gefühl, augenblicklich sterben zu müssen vor Schmerz. All die fahrigen Bewegungen, die du machst, die verspannten Muskeln, die sich nicht besänftigen lassen, unangenehme Gerüche, die du sonst nicht wahrnimmst – alles scheint gegen dich verschworen zu sein - das alles sind Zeichen dafür, dass du Entscheidungen treffen musst - so kann es nicht weitergehen. Doch wer kann sie deuten im Moment der Verzweiflung? Die Stunden verrinnen zäh, du wartest, denkst nach, kannst nicht einschlafen, bis du zu erschöpft bist. Dann fällst du in einen traumlosen Schlaf, der Schlaf, der dann die kurzen schrecklichen Nachschlafphasen mit den Albträumen bringt. Die Schweißtreiber, Träume, die dich Stoßatmen lassen, wie ein Erstickender, der sich im letzten Moment von der Schlinge befreien konnte.
Du denkst dir: „ Sag es mir bitte. Lass die Schnörkel weg, das gedämpfte Licht und die Musik. Nein ich will nichts trinken.“
Was bleibt ist die Gewissheit: Alles ist vergänglich.
Noch liegst du mit –hinter dem Kopf verschränkten Armen - im Bett, heftest deine Augen bewusst an die Bilder an der Wand, um zu sehen, ob sie immer noch den Reiz auslösen. Du riechst die warmen Holzbretter am Balkon und die Tomatenpflanze, die nach Wasser lechzt. Es beruhigt dich, dass deine Sinne funktionieren. Du hast nicht mehr das Gefühl, augenblicklich sterben zu müssen vor Schmerz. All die fahrigen Bewegungen, die du machst, die verspannten Muskeln, die sich nicht besänftigen lassen, unangenehme Gerüche, die du sonst nicht wahrnimmst – alles scheint gegen dich verschworen zu sein - das alles sind Zeichen dafür, dass du Entscheidungen treffen musst - so kann es nicht weitergehen. Doch wer kann sie deuten im Moment der Verzweiflung? Die Stunden verrinnen zäh, du wartest, denkst nach, kannst nicht einschlafen, bis du zu erschöpft bist. Dann fällst du in einen traumlosen Schlaf, der Schlaf, der dann die kurzen schrecklichen Nachschlafphasen mit den Albträumen bringt. Die Schweißtreiber, Träume, die dich Stoßatmen lassen, wie ein Erstickender, der sich im letzten Moment von der Schlinge befreien konnte.
Du denkst dir: „ Sag es mir bitte. Lass die Schnörkel weg, das gedämpfte Licht und die Musik. Nein ich will nichts trinken.“
Was bleibt ist die Gewissheit: Alles ist vergänglich.
bluevelvet001 - am Mittwoch, 25. August 2004, 09:04 - Rubrik: trauriges